Ist man einmal unter der Lupe, …

 
 
… kommt man da auch nicht wieder so schnell heraus.
Das müssen aktuell die drei Autorinnen aus dem Tagträumer Verlag feststellen, die auf dem Lesefestival in Hettenleidelheim vertreten sind, spüren. 😀 – Doch ich muss sagen, sie schlagen sich tapfer und halten durch.

Heute habe ich für euch die liebevolle und auf Badboys stehende K. K. Summer im Interview für euch. Eigentlich hatte ich sie schon vor ein paar Tagen befragt, aber meine Tage haben zu wenige Stunden, um alles zeitnah auf die Reihe zu bekommen. Schrecklich, wenn man kurz vorm Urlaub steht und so viel unter einem Hut bekommen muss… ^^‘

Also viel Spaß mit Katha. 🙂

M = Melli
K = Katha


 
M: Hallo Katha 😊 und vielen lieben Dank, dass du dir ein bisschen Zeit für mich und den Leser*innen nimmst. Das ist nicht selbstverständlich. Ich denke, als erstes interessiert es uns alle sehr, wer du überhaupt bist. Also? (- Vielleicht ja auch mit Bild? :D)

K: Hallo Melli Ich freue mich, die Fragen zu beantworten! Nunja, ich bin Katharina und schreibe unter meinem Pseudonym K. K. Summer. Ich bin dieses Jahr 24 Jahre alt geworden und arbeite als Assistenz in einem großen Automobilunternehmen, wenn ich nicht an meinem PC sitze und schreibe. Außerdem bin ich eine wahnsinnige Leseratte/ Anime Fan ( ich schicke dir noch ein Bild – da suche ich mal ein gutes 😀 )

M: Und wenn du dich in drei Wörtern beschreiben müsstet?

K: Puh, das ist gar nicht so einfach … ich würde sagen: Kaffeesüchtig, neugierig und zielstrebig.

M: Hahaha. Immer dieser böse Kaffee. Warum dann K. K. Summer und nicht Coffee?

K: Tja, eindeutig mein größtes Laster. Mein Pseudonym besteht aus den Initialien meines Vor- und Nachnamens, das „Summer“ kommt daher, dass ich im August, also Sommer, Geburtstag habe und es auch meine liebste Jahreszeit ist … außerdem müsste ich sonst eine Kaffeetasse neben meine Signatur malen, statt einer Sonne und das .. will keiner sehen.

M: Das erklärt so einiges. 😀
Und jetzt Hand aufs Herz: Was genau hat dich veranlasst zu schreiben? Hat dich irgendwer dazu inspiriert? Oder schwirrte dir seit Tagen eine Ministory im Kopf herum, die es wert war auszuschreiben? 😊

K: Ehrlich gesagt: Meine erste Geschichte habe ich im Alter von 13 geschrieben – eine Art Romance-Story, die meine Freunde und mich als Protagonisten hatte. Zu der Zeit hatte mich einiges genervt und ich habe mir das damals von der Seele geschrieben. Für einige Zeit hatte ich es dann aus den Augen verloren, bis mir die Idee zu „Gladio“ im Kopf herumgeschwirrt ist und ich mir dachte, ich könnte mal wieder schreiben. Nur so für mich. Denn die Idee ließ mir einfach keine Ruhe und sie musste einfach aus meinem Kopf, sonst wäre es sicher geplatzt. (Und die Idee kam mir tatsächlich beim Duschen). Nur kam das „nur für mich“ dann doch etwas anders.

M: Andere singen unter der Dusche und dir fällt mal eben eine Idee zum Buch ein. Hört man auch nicht alle Tage. Worum geht es in „Gladio“ genau? Muss ja dann ein ziemlich verregnetes Setting haben!?

K: Ist meiner Meinung nach auch besser, wenn ich nicht unter der Dusche singe. Tatsächlich ist eines der beiden Länder, in denen Gladio spielt, eine Art Steppe also ..

Und in Gladio geht es um Ai, ein Waisenkind, dass in einem kleinen Dorf lebt und als Prostituierte arbeitet. Solange sie sich erinnern kann, war sie alleine und alles, was sie besitzt und was die einzige Verbindung zu ihrer Familie ist, ist eine Kette mit einem Schwertanhänger. Als Ai, wie so oft, nachts in den Tempel des Dorfes eindringt, um in den Schriftrollen zu lesen, findet sie eine Rolle, die eine Zeichnung enthält, welche ihrer Kette bis aufs Haar gleicht – Zufall? Eher nicht. Als sie noch dazu herausfindet, dass die Schriftzeichen daneben, Elfenrunen sind, steht der Plan fest: Sie muss herausfinden, was es mit der Zeichnung und den Elfen auf sich hat, denn wie sonst sollte sie etwas über ihre Vergangenheit herausfinden und gleichzeitig über ihre Zukunft?

Ai ist sicherlich nicht die typische Heldin, die alles kann und alles weiß – sie benimmt sich vielleicht auch nicht immer so, wie sie es sollte, aber sie wächst an ihren Aufgaben und ich hoffe doch, dass man sich vielelicht auch ein bisschen mit ihr identifizieren kann – gerade auch deshalb.

M: Ohlala. Ich muss dir gestehen, ich kenne bisher das Werk auch noch nicht, aber irgendwie macht es mich ziemlich neugierig. Ich merke schon, euch Tagträumer-Autorinnen auszuquetschen bekommt meinem Portemonnaie so gar nicht. 😀 – Wieviel Ai steckt in dir oder andersrum?

K: Das freut mich natürlich
Tjaaa das ist vielleicht der große Plan dahinter?

Auch hier, schwere Frage aber ich weiß inzwischen, dass in jedem meiner Charaktere zumindest ein bisschen was von mir steckt. Sie haben meist einen Hang zum Sarkasmus, dummen Kommentaren in unpassenden Situationen. Das bin definitiv ich. Und ich würde mal behaupten, ihre Neugier hat sie auch von mir. Auch wenn ich nicht weiß, ob ich einfach so ins Blaue hinein ausgezogen wäre, wenn ich ehrlich bin!

M: Na gut, dann piesacke ich dich nicht mehr mit schweren Fragen. 😊 Wie sieht es mit Entweder oder Fragen aus? 😊

K: Ich plane in der Tat wirklich sehr viel. Na klar, ich bin gespannt und bereit!

M: Wo lässt es sich bequemer lesen? Bett oder Couch?

K: Bett

M: Herbst oder Winter?

K: Das ist leicht, Herbst, da ich Kälte nicht leiden kann (ich friere bei jeder Temperatur unter 25 grad :D)

M: (Geht mir in letzter Zeit auch so, wobei ich wirklich sagen muss, ich kann die Hitze nicht mehr ertragen) Faule Socke oder High-End-Sportlerin?

K: (jaaa 39 Grad in Deutschland sind auch schwer zu ertragen 😀 )
Das ist schwer, wahrscheinlich weder noch? ich gehe 3x die Woche zum Sport, so viel kann ich sagen

M: Prinz oder Pirat?

K: Pirat 😉

M: Die Bad Boys also. Welchen Bad Boy aus welchem Buch würdest du gern „vernaschen“ wollen?

K: Haha hab ich mich wohl verraten, was? Die Frage ist durchaus leicht, ich nehme Rhys aus ACOTAR. Das zweite Buch ist das Beste.

M: Der ist mir bisher auch noch nicht über den Weg gelaufen. – Muss ich mir mal merken. So kommen wir zur letzten Frage, damit du gleich noch die Sonne genießen kannst. Was ist besser?
Den letzten Satz zu Ende gebracht zu haben oder das fertige Buch in den Händen zu halten?

K: Jaa, dann werde ich noch ein bisschen an meinem aktuellen Projekt schreiben.
Ebenfalls leicht: Das fertige Buch in den Händen zu halten. Das macht das Ganze erst richtig real und ich glaube, es gibt für einen Autor, oder vielleicht auch nur für mich, nichts besseres, als das Baby dann ins Regal stellen und anfassen zu können.

M: Sowas kann nur eine stolze Buch-Mami sagen, die schon weiß, wie es sich anfühlt, sein Baby zu haben. Hach schön. Vielen lieben Dank, dass du dich so offen und hoffentlich auch mit Spaß meinen Fragen gestellt hast. Ich freu mich auf Hettenleidelheim.

K: Gerne! Ich habe zu danken, dass ich dieses kleine Interview machen durfte! Und klar, auch wenn manche Fragen gar nicht so leicht waren. Ich freue mich auch schon sehr auf das Event!


 
Also wer die gute Katha kennenlernen möchte, der sollte sich am kommenden Wochenende nichts anderes vornehmen, als nach Hettenleidelheim zum Hettenletters zu fahren.

Wir freuen uns auf euch. ❤
 
 

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