Einmal unter die Lupe genommen…

Quelle: https://www.veronika-serwotka.de/

 
 
 

Wie ihr sicherlich schon auf meiner Facebookseite mitbekommen habt, werde ich Anfang September auf dem Lesefestival Hettenletters sein. Ich freue mich schon wahnsinnig, alte Bekannte wiederzusehen und neue Leute kennen zu lernen. Oder aber auch, den Menschen jetzt persönlich zu begegnen, mit denen man schon über Facebook geschrieben hat.

Und heute darf ich euch Veronika Serwotka, eine sehr sympatische Autorin aus dem Tagträumer Verlag, der unter Jessicas liebevolle Hand geleitet wird, vorstellen. 🙂
 

 

1. Hallo Veronika! Du magst dich doch sicherlich mit ein paar kurzen Worten uns vorstellen, oder?

Hi, aber klar doch. Ich bin Veronika Carver (schreibe noch unter meinem Mädchennamen Serwotka), 26 Jahre alt, verheiratet und wohne mit meiner Frau und unseren beiden Junghunden in einem kleinen Häuschen in einem Dorf, dessen Name niemand kennt. Ich arbeite in Tübingen als medizinisch-technische Analytikerin der Funktionsdiagnostik und als Autorin von Fantasy und Jugendbüchern.

2. Und wie bist du zum Schreiben gekommen?

Meine Mutter hat mich mit 13 Jahren an einen PC gesetzt und gesagt: „Schreib, Kind!“ Und ich war folgsam! Nein, im Ernst, meine Eltern sind polnische Einwanderer und wollten, konnten mir aber nicht helfen, mein schlechtes Schuldeutsch zu verbessern. Ich gestehe, ihre Art der „Nachhilfe“ gefällt mir bis heute.

3. Du hast doch sicherlich auch einen absoluten Lieblingssatz aus deinen bisher erschienenen Werken. Verrat ihn uns doch!


 
 
 
Tarik sagt in Wyvern 1:

„Ich wünschte, die Anmut eines Kindes, so friedvoll und voller Unschuld, erfüllte die Herzen der Verhärmten. Die, von Gram beherrschten, Blinden, sollen in Demut ertrinken.“

4. Die schlimmste Stelle aus einem deiner Bücher, die am schwierigsten zu schreiben war und du dir tagelang den Kopf zermartert hast?

Oh, da muss ich weit in die Vergangenheit gehen. Die schlimmste Stelle war der Tod einer meiner Lieblingsfiguren aus Ewan 2. Am schwierigsten zu schreiben sind allerdings Schlüsselszenen, die alle Fäden aus vorherigen Bänden, oder dem ganzen Buch zusammenführen. Habe ich an alles gedacht? Ist es logisch? Oder mache ich gerade ein großes Bubu und am Ende ist alles totaler Quatsch? Meistens sind das die Stellen, in denen viele Charaktere ihren Senf dazugeben, was aktuell beim Ende meiner Dystopie für den Arunya-Verlag der Fall ist.

5. Der optimale Soundtrack zum aktuellsten Buch:

Das Album zu „Rise of Titans“ von Epica.

6. Wie sieht dein perfekter Ort aus, um ein Buch zu lesen?

Mein Bett!

Oh yes. Ich versteh‘ dich so gut. 😀

7. In welchem/welchen Charakter/en findest du dich ein Stück wieder?

In allen, am meisten jedoch in Ewan. Wir sind zusammen groß geworden.

8. Was darf auf keinen Fall fehlen, wenn du wieder in die Tasten haust?

Eine Tastatur … Haha, ich brauche wirklich nicht viel. Einen Läppi und höchstens mein Notizbuch. Wenn ich schreibe, vergesse ich sogar, dass man Nahrung zu sich nehmen muss.

9. Jedes Buch hat Charaktere. Wäre komisch, wenn nicht. Wie entscheidest du, wer welchen Namen bekommt?

Als Fantasy-Autorin baue ich Welten und entscheide, an welche Länder/Orte ich sie anlehne. Dementsprechend bekommen Charaktere, die beispielsweise eher aus einem nordischen Land kommen, auch einen skandinavischen Namen. Welcher genau? Das kommt drauf an, welcher Klang mir am besten gefällt, ganz einfach 😉

10. Wenn gar nichts mehr geht, wie motivierst du dich weiterzuschreiben?

Wenn die Geschichte nicht sowieso unter meinen Fingern brennt, steht meistens irgendeine Deadline an.

11. Geschafft. Du hast endlich mal wieder einen freien Tag. Wie sieht er in deinen Augen perfekt aus?

Ein Ründchen mit den Hunden drehen, gemütlich bei Kakao frühstücken, dann lesen oder zocken. Anschließend kochen und den Rest des Tages mit meiner Frau zusammen verbringen. Perfekt!

12. Was ist schöner: den letzten Satz zu Ende gebracht zu haben oder das fertige Buch in den Händen zu halten?

Am letzten Satz ist überhaupt nichts schön, vor allem, wenn er das Ende einer Reihe, oder eines Einzelbandes bedeutet. Bei Wyvern 3 saß ich auf einmal vollkommen leer da, habe mich umgedreht und nach einer Antwort auf die Frage „So, und jetzt?“ gesucht. Von daher: Ganz klar, das fertige Buch in den Händen zu halten!

Vielen lieben Dank Veronika, dass du dir die Zeit für mich genommen hast. Es hat eine Menge Spaß gemacht und ich habe schon viel mit dir lachen dürfen. 😀

Ich freue mich darauf, dich in Hettenleidelheim zu sehen. 🙂

& Danke für die Zukunft. Deinetwegen wird mein Bankkonto in nächster Zeit weinen!!! Denn du verstehst es, jemanden auf deine Bücher neugierig zu machen! 😛 Vor allen Dingen, wenn man eine Coverfanatikerin ist, so wie ich… #verliebtinEwan



Und wenn ihr noch mehr über Veronika erfahren möchtet, dann besucht sie einfach auf ihren Seiten. ❤
 
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Mal sehen, wen ich mir als nächstes unter die Lupe nehme… 😉

 
 

1 Gedanke zu „Einmal unter die Lupe genommen…

  1. Hey!
    Ein richtig tolles Interview! <3 Und die Möglichkeit mit dem Ausklappen ist echt genial! Nicht nur die Autorin, sondern auch ihre Eltern scheinen mir wirklich sympathisch zu sein! 😀
    Danke für den tollen Beitrag!
    Alles Liebe, Sara :*

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