Dies & Das – Donnerstag „mit ’nem Gruß aus der Achterbahn“

Und das war ein gewaltiger Fehler. Schon habe ich einen absoluten fiesen Ohrwurm, doch damit kann ich leben. Ich finde das Wort Achterbahn gerade ziemlich treffend, wenn ich so an die vergangenen Tage und Wochen denke. Es geht auf und ab. Hin und wieder kommen ein paar Loopings und man weiß nicht mehr wo unten und oben ist. Das Leben kann manches Mal schon die ein oder andere fiese Fallen oder ein monströsen Hindernis in den Weg bauen.

Und genau geht darum geht es auch in der Aktion, die Kira von Bibliophilie Hermine ins Leben gerufen hat. Man setzt sich an seinen geliebten Pc/Laptop/Tablet – das was man gerade zur Hand hat – schmeißt seine Blogseite an und haut ordentlich in die Tasten. Dabei lässt man die vergangene Woche Revue passieren und schreibt über alles, was einen so bewegt oder welches Buch einen umgehauen hat oder neu einziehen durfte. Ich finde die Aktion irgendwie ganz süß, weswegen ich mich dazu entschlossen habe, regelmäßig daran teilzunehmen. Es ist doch irgendwie auch eine Art Tagebuch zu schreiben, nur dass man die Gedanken mit anderen Menschen teilt. Also herzlich Willkommen zu meinem zweiten Auftakt von
 
 
 

 
 

Meine Achterbahnfahrt


Wie eben schon einmal erwähnt, mein Leben gleicht aktuell einer ganz schönen – schön hat hierbei keinen positiven Effekt, warum schreibt man dann aber eigentlich sowas? Komische Floskel – Achterbahnfahrt. Wisst ihr, ich hatte leider nie die Möglichkeit meinen leiblichen Vater kennenzulernen. Diese ist mir immer verwehrt geblieben, auch wenn ich es mir noch so sehr gewünscht hatte. Irgendwann setzt man den für sich selber – um seinen Seelenfrieden zu finden – einen Haken dran. Schließt auf seine Art und Weise damit ab.
 
 
 
Und dann… B-Ä-M ! ! !… haut dir deine Gefühlswelt einen Besen um die Ohren, wenn man ein Schreiben einer anderen Stadt erhält. Darin steht geschrieben, dass es ihnen leid tut und man mich leider nicht eher ausfindig machen konnte und sie den Verlust meines Vaters sehr bedauern… Diese Aussage hat einen ganz schön auf die Knie gezwungen, ebenso die weiteren Wege, die zu tätigen waren. Am aller meisten hat jedoch die Aussage der Pflegeheimleiterin geschmerzt, dass er von mir gewusst hatte.

„Hier steht in seinen Biographiedaten: Er hatte eine Tochter – doch keinen Kontakt zu dieser.“ Mindestens 1.000 Fragen schießen einem in diesem Moment durch den Kopf und du weißt einfach, dass du darauf niemals eine Antwort mehr erhalten wirst. Niemals. Zumindest nicht mehr in diesem Leben. Daher kann ich euch einfach nur raten, seid dankbar für alles auf der Welt. Und wenn euch etwas auf dem Herzen liegt, wenn ihr Fragen habt, dann kümmert euch bitte so schnell wie möglich darum. Denn eines Tages könnte es – so wie bei mir – zu spät sein. Bewahrt euch selber davor. ♡

Oder wenn euch gesundheitliche Pein plagt! Zögert nicht davor, den Arzt aufzusuchen. Heutzutage ist durch die Wissenschaft und Medizin schon sehr viel möglich, doch leider nicht alles. Ich zum Beispiel laufe einer eindeutigen Diagnose seit Mitte August hinterher. Allerdings höre ich nur immer wieder „Ja, das kann ich zu 100% sagen,… entweder oder … Ich bin mir nicht sicher…“ – Es bleibt also spannend.
Ist es nicht nervig? Diese ewige Warterei … Ach, wisst ihr, irgendwann gewöhnt man sich daran und findet sich damit ab. ^^‘

Ja, mein Leben gleicht wirklich einer Achterbahnfahrt. Aber sitzen wir nicht alle in einer Achterbahn? Die eine etwas steiler und schneller und die andere etwas sanfter und hügeliger? Ich versuche auf jeden Fall das Beste daraus zu machen. The show must go on.

 
 
Messefieber statt Messeblues

Vor wenigen Tagen hatte die Frankfurter Buchmesse ihren Höhepunkt. Wie ihr euch vielleicht noch daran erinnern könnt, war auch ich am überlegen, diese zu besuchen. Leider kam aber das Leben dazwischen, sodass ich mich dagegen entschieden habe und schon fast im Messeblues versunken wäre. Wer noch auf keiner Buchmesse war, ihr müsst es euch zumindest ein Mal im Leben antun! Wirklich. Ihr verpasst sonst etwas. Um nicht zu sagen eine Menge. „Aber die nächste Messe findet doch erst wieder im kommenden März statt – das ist noch soooo lange!!!“ – HA! Das ist so nicht richtig. Spitzt eure Öhrchen. Ich habe da nämlich etwas für euch vorbereitet:


28.10.2017 – Nibelungen Buchmesse ® in Worms
04./05.11.2017 – Plattdeutsche Buchmesse in Hamburg
18./19.11.2017 – Mainzer Büchermesse in Mainz
25./26.11.2017 – BUCHBERLIN in Berlin

 
Also ich bin ehrlich, bevor ich mich auf die Suche nach Messen begeben habe, wusste ich auch nichts von diesen kleinen Schätzchen. Also wenn ihr in der Nähe wohnt und an diesen Tagen noch nichts vorhabt, wisst ihr ja jetzt im Zweifel, was ihr zu tun habt.

Ob ich auf einer zu finden bin? Ja, das bin ich tatsächlich. Zwei meiner Bloggermädels haben mich freundlich darauf hingestuppst, ich möge doch bitte auch zur BuchBERLIN kommen. Man sieht sich sonst so selten im Jahr. Dann fing die Recherche an: wo – wann – wie teuer – wie kommt man dort hin – und vor allen Dingen, wer ist alles da? Und ich muss gestehen, je mehr ich darüber lese und in diversen Plattformen stöbere, wer alles dabei ist, wäre es frevelhaft nicht vorbeizuschauen!

– Los! Die Hände hoch, wen darf ich alles anspringen und knuddeln? ♡

 
 
 
Buchige News

Dafür hatte ich ja normalerweise immer meinen Beitrag „Lesefutter – Neues aus dem Bücherregal“. Da ich dort allerdings den Überblick ein bisschen verloren habe, kann ich beim besten Willen nicht mehr sagen, welche Bücher alles einziehen durften. Obwohl… das ist nicht ganz richtig. Die Tage erst durfte bei mir die „Ära der Drachen“ von Gesa Schwartz Hallo zu seinen neuen Buchgeschwistern sagen. 😀

Uuuund ich darf jetzt bei meiner ersten Leserunde der Lesejury dabei sein. Darüber habe ich mich wirklich sehr gefreut. Pssst, ihr dürft es aber niemanden verraten, ja? „Wir sehen uns beim Happy End“ von Charlotte Lucas darf ich mit ein paar anderen zusammen vorab lesen. Die ersten Kapitel habe ich sogar schon gelesen, aber leider – leider – darf ich dazu noch kein Wort verlieren. *Hände schnell auf den Mund press* Ihr bekommt kein Wort von mir heraus.
 
 
Ich glaube, das sollte für heute reichen. Mehr geht mir aktuell auch nicht durch den Kopf.
Wie sieht es bei euch? Wie habt ihr die letzte Woche verbracht?

eure Melli

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