Lauren Morrill – Besser als der beste Plan

Heute nehme ich mir mal wieder die Zeit für eine Rezension. Nein, besser: Zeit für euch! 🙂 Das habe ich schon viel zu lange nicht mehr getan.
Wie einige von euch schon wissen, absolviere ich seit Mitte August einen mehr oder weniger kleineren Ärzte-Marathon. Eine nervige Angelegenheit. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es eine Neverending Story wird. Abwink… Nun denn, ich bin nicht hier, um zu jammern, sondern um euch eins meiner neusten ausgelesenen Bücher vorzustellen und meine Meinung kundzutun.
 

In Besser als der beste Plan könnt ihr eine kleine, süße und lockere Geschichte finden.

 
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Worum geht es? – Klappentext:
Julia träumt von der großen Liebe – und ganz klar, der perfekte Kandidat dafür ist Mark. Nur weiß der noch nichts von seinem Glück und ist auch nicht bei der Klassenfahrt nach London dabei, für die Julia schon so lange Pläne geschmiedet hat. Aber dass ausgerechnet der nervige Jason ihr Referatspartner wird, damit hat sie nicht gerechnet. Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein, doch als Julia nach einer wilden Party SMS von einer unbekannten Nummer bekommt, hilft Jason ihr, dem Absender quer durch London hinterherzujagen. Am Ende wartet eine Überraschung auf sie, denn manchmal kann das Leben auch den besten Plan durchkreuzen.
 

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Meine Meinung:
Kommt schon Leute, seid nicht so erstaunt. Ich weiß, dieses Buch-Schätzchen ist eher untypisch für mich, weil es so gar nicht in mein Beuteschema passt. Doch als ich dieses Buch wunderschön auf einen der Thalia-Tische drapiert gesehen habe, war es irgendwie um mich geschehen. Ich konnte nicht anders. Ich musste es einfach mitnehmen. Des Weiteren habt ich doch sicherlich schon gehört, dass sich alle sieben Jahre der Mensch ändert. Vielleicht ist das jetzt mein Zeitpunkt für diese Bücher.

Und kaum war es gekauft, so wurde es auch schon gelesen. Es ist – wie oben schon geschrieben – eine einfache, leichte und zuckersüße Geschichte über Julia und Jason, die sich in London ein hitziges Katz-und-Maus-Spiel liefern. Es ist ein Buch, was einem immer wieder gute Laune bereitet, egal wie es einem vorher erging. Wenn man die zwei Protagonisten begleitet, so bleibt der Schmunzelfaktor einfach nicht aus. Ich will nicht wissen, was die anderen Menschen in meiner Umgebung, sei es Bus oder Bahn oder auch im Wartezimmer meiner zahlreichen Praxen gewesen, von mir gedacht haben. Doch es war mir einfach egal.

Lauren Morrill hat einen locker und flüssigen Schreibstil, sodass die Wörter lediglich vor sich fließen. Sie weiß mit Spannung und ein bisschen Dramatik umzugehen, wodurch es keinesfalls eintönig und nur durchweg zum Schmunzeln angeregt wird. Hin und wieder lässt sie einen auch im Hinblick auf die Problematik des Schubladendenkens zum Nachdenken anregen. Nichts ist immer so wie es scheint. Desweiteren kann man sich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. Die pure Achterbahnfahrt der Gefühle, wie man sie selber in diesem Alter erfahren hat, werden gut in Szene gesetzt. Als Teenager hat man es nun mal nicht immer leicht.

Und durch das Katz-und-Maus-Spiel kommt man auch auf seine Kosten, eine Entdeckungstour durch London zu machen. Wer durch dieses Buch keine Lust bekommt, London einmal zu besuchen,… dann … weiß ich auch nicht weiter. Ich habe durch das Lesen zumindest Fernweh bekommen, so viel steht schon einmal fest. Ach, nach London und Schottland habe ich sowieso dauerhaft Fernweh… seufz… Doch diese Autorin hat meine Sehnsucht wieder verstärkt.
 

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Zusammengefasst lässt sich sagen, ich würde dieses Buch immer gern empfehlen. Es ist einfach toll.
Guckt, wenn ich schon alleine dieses Buch nur in der Hand habe, bekomme ich gute Laune!
 

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