Olivia Mae – Requia – Erkenntnis – Band 2

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Klappentext:

Triff deine Wahl,
lass die Dunkelheit nicht obsiegen …

Das Schicksal treibt die Völker von Aurelis zu verzweifelten Taten. Die Einen, unbesiegbar, die Anderen, unzerstörbar. Und in der Mitte jene, die das Wohl aller im Auge haben, und doch nichts am Lauf der Zeit ändern können.
Denn niemand vermag die Zukunft vorherzusehen …
Und niemand vermag die Vergangenheit zu ändern …
In diesem Dilemma gefangen, müssen sich alle erneut entscheiden: Wem werden sie folgen?

Ihrer Angst …
… oder ihrem Herzen?
 

Meine Meinung:

Sie wird dieses Mal doch ein bisschen kürzer als so manch‘ andere. Nicht, weil mir dieses Buch nicht gefallen.
Nicht, weil es nicht wert wäre. Sondern einfach … weil mir die Worte fehlen.

Du denkst, du kennst schon jede Fantasy-Geschichte?
Du denkst, du kannst die Handlungen der Protagonisten erahnen?
Du denkst, du würdest auch nur ansatzweise wissen, wie es ausgeht?
-Vergiss es, du weißt gar nichts!
 
 

„Wieso wundere ich mich noch? Am Ende ist niemand der, der er zu sein schien und nichts so, wie ich es kannte. …“

Aire, Kapitel 40 aus Requia – Erkenntnis

 
 

Ich habe es schlicht weg gesuchtet. Verschlungen und eingeatmet. Zack und weg. Die Worte flossen nur so vor sich hin, sodass die Seitenzahlen immer höher und höher stiegen. Die Autorin bleibt sich und ihrer Art treu. Die Kapitel werden noch immer zwischen den Charakteren hin- und hergewechselt. Pfeifend durch die Gegend guck… Ich muss gestehen, irgendwann war es mir zu viel. ^^‘ Ich erinnerte mich noch an die Lesung mit ihr in Hettenleidelheim am 19.08.2017: „Die ersten richtigen Begegnungen werden erst in Band 3 passieren.“ Strike. Also lesen wir jetzt erst einen Charakter zu Ende. Und dann der nächste und der nächste. Und irgendwann musste ich leider mit Erschrecken feststellen, dass ich dann doch am Ende des zweiten Bandes angekommen war. Noch größer ist allerdings der Schrecken, dass ich noch ein paar Monate auf den dritten Band warten muss. Ich weiß jetzt schon gar nicht mehr, wie ich das aushalten soll. Diese Erkenntnis gefällt mir gar nicht. Welch‘ Wortwitz. 😀

Nein, Spaß bei Seite. Requia – Erkenntnis gefällt mir sogar ziemlich gut. Mehr als das. Zumindest bin ich der Auffassung, dass die Autorin sich keine Gedanken machen muss, dass sie ihrem Ziel nicht gerecht wird. Es ist ein atemberaubender und spannender zweiter Teil. Für mich ist er sogar noch stärker und fesselnder als der erste Band. (Meine liebste Olivia, du hast also dein Ziel damit mehr als erreicht.) Man lernt die Charakter näher kennen und andere noch mehr lieben, sodass dein eigentliches Pairing ein bisschen in den Hintergrund rutscht. Es kommen einige neue Charaktere dazu. Doch … Nein, diesen Faktor kann und darf ich nicht preisgeben, da es sonst ein kleiner Spoiler wäre.

– Fakt ist, man hat immer mal wieder das leichte Verlangen die Autorin zu ohrfeigen oder wie ich es immer so schön formuliere: Ihr mit der Bratpfanne eine runter zu ziehen. 😀 – Allerdings auf einer lieben Art und Weise 😉 Hätte man aber dieses Verlangen nicht, würde etwas gewaltig gegen den Baum laufen. 😀
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Fazit:
Requia ist es wert gelesen zu werden. Jeder Band.
Ja, zu Beginn ist es ein bisschen kniffelig und verwirrend. Aber genau das! macht es aus. Genau das! lässt die Reihe ebenbürtig neben Die Herren von Winterfell erscheinen. Also George R. R. Martin zieh dich schon mal warm an. Du hast nämlich ziemlich starke Konkurrenz bekommen.
 
 


Also worauf wartet ihr noch?
Trefft eure Wahl … aber wählt weise. 😉

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