Ein nicht in Worte zu fassendes Wochenende

oder:
Kurzurlaub gekoppelt mit einer Autorenlesung in Hettenleidelheim.
 
 
oder:
Wenn gemeinsame Interessen verbinden und daraus Familie entsteht!
 
 

Heute habe ich mir fest vorgenommen, mein vergangenes Wochenende in Worte zu fassen. Ich habe zwar allerdings noch keine Ahnung, ob mir dies gelingen wird, denn ich vermute, für all diese wunderbaren und ereignisreichen Momente gibt es nicht ansatzweise die zutreffenden Worte, aber man kann es ja mal versuchen. Wenn ich darüber nachdenke, muss ich schon wieder insgeheim anfangen zu grinsen und mich zu freuen und überhaupt. Hach… seufz… es war wirklich traumhaft schön. 🙂
 

Ich hatte mir so überlegt, am 19.08.2017 ist die Autorenlesung in Hettenleidelheim, aber nur für einen Tag runterfahren, das wäre der Wahnsinn. Also hab ich meinen Freund ein bisschen bearbeitet… und tadaaa. Wir sind am Tag zuvor schon in die Richtung gefahren.
Das Ziel war Frankfurt am Main.
Im Hotel wurden wir freundlichst empfangen und der ein oder andere Tipp wurde von der Empfangsdame weitergereicht.
 

So hatten wir also keine andere Wahl und mussten uns direkt im Anschluss auf den Weg machen, um die Stadt zu erkunden. Hahaha… Dass wir zu Beginn in die falsche Richtung gefahren sind, erwähne ich an dieser Stelle lieber nicht. 😀 Nicht immer geht es auch in dieselbe Richtung zur Stadt, aus der man mit dem Auto von der Autobahn gekommen ist. Hahaha…
 

Mit kleinen Startschwierigkeiten waren wir dann endlich in der Innenstadt angekommen. Ich hatte sie mir ein bisschen wie Berlin vorgestellt, aber dem war gar nicht so. Sie war zwar groß und ein bisschen laut, aber kein Stück dreckig und abgehetzt. Die Menschen hatten tatsächlich Zeit und waren zuvorkommend und freundlich. Sowas kennt man nicht mehr von überall.
 

 

Wir besuchten den Dom, die Fußgängerzone, das Viertel Sachsenhausen, in dem es die schönsten Gaststätten und Pubs gibt, die Fußgängerbrücke über den Main mit den zahlreichen Liebesschlössern und am nächsten Tag auch den Zoo.
Also Frankfurt am Main ist definitiv ein Besuch wert. 🙂
 

 

Nach dem Zoo ging es zurück zum Auto und endlich auf den langersehnten Weg nach Hettenleidelheim. Und ich muss zugeben, die Freude stieg ins unermessliche. Wieso? – Ich würde nicht nur endlich meine verrückte Sara von Tastenklecks wiedersehen, sondern auch die gute Autorin Olivia Mae endlich kennen lernen. Wie sich später noch herausstellte, gab es noch extra Sahnebonbons: ich durfte auch noch einige Bloggerinnen und eine Verlegerin kennen lernen. Wie ihr merkt, ziemlich aufregend und ereignisreich.
 

Ohne große Umwege oder Naviprobleme fanden wir also die Bücherei in Hettenleidelheim. Das kleine Herzchen schlug vor lauter Aufregung und Vorfreude immer schneller. Durch den Hintereingang, den Stimmen folgend, gelangten wir in die heiligen Hallen der Bücherei und durch ein paar versteckte Winkel – ohne Witz, ich habe mich am Abend wirklich in diesem Haus verlaufen und fand „unser Schlafzimmer“ nicht mehr 😀 … Ja, wir haben dort übernächtigt 😀 – fanden wir eine Treppe, die nach oben führte. Die Stimmen wurden lauter, die Schritte zum Ziel weniger und in den Raum luchsend erspähten wir sie. Sara von Tastenklecks. Philipp Farago, der Boss der Bücherei. Quietsch… und Olivia Mae mit ihrem Mann.
 

Ich bin ehrlich, ich wusste nicht, was in diesem Moment zu tun war. Ja, natürlich über beide Mundwinkel sich freuen und die Leute begrüßen, aber irgendwie wollten die Füße nicht mehr weiterlaufen. Immerhin wollte man auch nicht unhöflich sein und einfach so in ein Gespräch hineinplatzen. Doch die gute Olivia nahm mir alles ab:
„Ich habe gesagt, Melli wird die Einzige sein, die ich erkennen werde..“
Mit diesen Worten kam sie auf mich zu und umarmte mich so herzlichst. ♥ Das Eis war gebrochen oder vielleicht auch gar nicht vorhanden. Darüber munkelt man noch ein bisschen. 😀 Fakt ist, man fühlte sich von allen einfach herzlich willkommen. Nein, so kann man das nicht ausdrücken. Es fühlte sich einfach nach Zuhause an! Das trifft es am besten! Wie oft an diesem Abend die Worte verrückt, klasse, unglaublich etc. noch fielen, kann ich gar nicht sagen. Was ist denn schon dabei mal eben um die 500 km zu fahren, um eine liebenswerte Autorin kennenzulernen? Versteh ich ja nicht. 😀
 

Im Laufe der Zeit trudelten noch zahlreiche weitere Gesichter ein. Unter anderem Carina von Reading Dragonlady, Jessica vom Tagträumer Verlag, wo ich anfangs in ein Fettnäpfchen gelatscht bin. 😀 Und viele, viele mehr. Alle Namen konnte ich mir einfach nicht merken, was ich auch nicht schlimm finde, denn ich habe es als eine große Familie empfunden. Jeder war gern gesehen und herzlichst empfangen worden. Wer sich hier nicht wohl fühlte, … war selber schuld. 😀
 

Dann endlich die Lesung. Wir gingen zusammen in einen anderen Saal und kurz bevor ich dachte, Melie von Bonnie’s Buchemotionen würde nicht mehr kommen, stand sie da auf der Treppe! Knuddelfaktor! Lieblingsmenschen sind doch immer gern gesehen! ♥
 

Man nahm Platz und lauschte gebannt den Worten der Autorin. Es wurde aufmerksam zugehört, spannend und zustimmend genickt und letztendlich seeeehr viel gelacht. Wirklich sehr viel gelacht. Es war einfach wunderbare Atmosphäre in diesem Raum und erfüllte das Herz mit innerer Ruhe, Glück und Zufriedenheit. Momente, die schier unvergessen bleiben, die man sich immer und immer wieder – sehr gern sogar – in Erinnerung ruft. Momente, die einem das Herz erwärmen und neue Kraft spenden. Momente, die einfach viel zu selten geschehen. Momente, die schlichtweg einzigartig sind. Denn es waren unsere Momente in der Hettenleidelheimer Bücherei!
 

 
Es war noch so viel mehr los. Aber langsam gehen mir die Worte aus. Der Rest bleibt in meinem Herzen. Und ich hoffe auf baldige Wiederholung!!!

Damit komm ich nun zum absolut großem:

Philipp und Sara und alle die noch heimlich da mitgewirkt haben, ihr habt ein unglaublich schönes Wochenende für so jeden von uns geschaffen. Ihr seid absolut spitze und toll! Fühlt euch noch mal geknuddelt. Bis zum nächsten Mal, so viel steht fest.
Und auch ein Danke an all die anderen wunderbaren Menschen, die ich an diesem Wochenende kennen lernen durfte!
 

1 Gedanke zu „Ein nicht in Worte zu fassendes Wochenende

  1. Awwwww!!! <3 Bei deinen Worten geht mir das Herz auf! :* Und ich würde das so gerne noch einmal erleben + dieses Mal auch ehhhh ein paar Selfies machen. Argh!! Wir haben kaum Fotos gemacht. Und bäh – wie seh ich denn auf den Fotos aus? Naja, dafür war es so toll! Und ich liebe deinen Post! <3
    Freu mich auf das nächste Mal, Lieblingsmelli! :*

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