Einmal unter die Lupe genommen

 
 
 
Ihr habt schon immer so viel von dieser – von mir in den höchsten Tönen gesprochenen – Frau gehört, sodass ich mich jetzt nicht weiter lumpen lasse und sie euch einmal richtig vorstelle. Ich habe sie mir nämlich einfach mal geschnappt und unter die Lupe gehalten. Ich kann euch sagen, so alt wie sie immer tut und meint, ist sie noch gar nicht. Sonst hätte ich irgendwelche Falten oder Fältchen mit der Lupe finden müssen. 😀

Nein, Spaß beiseite. So sehr unter die Lupe konnte ich sie mir dann doch nicht schnappen. Allerdings werde ich bald in diesen Genuss kommen, denn die Hettenleidelheimer Bücherei hat eine ganz tolle Idee gehabt: Sie haben nämlich meine liebste Olivia zur Lesung eingeladen! Ich kann es kaum noch erwarten. Nähere Informationen werden dazu sicherlich bald folgen. ❤

Vielleicht könnt ihr euch noch an meinen Autorensteckbrief vom Benne Schröder erinnern. Genauso werde ich diesen wieder aufbauen.
Wenn ihr Olivia Maes Antworten erhalten wollt, dann klickt einfach auf die Frage/den Pfeil und schon öffnet sich der Rest. Ich möchte euch doch nicht die Überraschung verderben und euch vor eventuellen Spoilern beschützen. 😉
 
 

Erzähl uns doch mal ein paar Worte zu deiner Wenigkeit, meine Gute!

 
 
 
 
 
 
 
»Ich bin 33, Mama einer 4 ½ Jahre jungen Tochter, seit 2001 mit meinem Mann zusammen, total paranoid, wenn ich Horrorfilme schaue und meistens zu ehrlich. Eine dumme Eigenschaft, aber ich arbeite daran! ❤ «
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
»Durch meinen Opa und durch meine Mama. Sie beide haben meine Liebe zu Büchern und den geschriebenen Worten geweckt, gefördert und bedingungslos an mich geglaubt. Ich glaube, mein Opa war der Erste (meine Mama ist ja selbstverständlich, die musste jeden Unsinn von mir lesen), der meine Geschichten gelesen hat … damals muss ich um die 13 oder 14 gewesen sein …«
Dein bisheriger Lieblingssatz aus deinen bereits erschienenen Werken?
»Whaaa … wie soll ich denn da einen nennen? Du kennst doch beide Bücher und … da könnte ich ja gleich die Bücher reinkopieren …
Sätze, die ich toll fand …
Korand sagt einmal, dass die Pflicht kein Vergnügen ist … der Satz da gefällt mir gut. Natasha schreit einmal in die Klasse, dass sie in ihrem Schatten leben will. Die Szene mag ich auch … oder Yana, als sie Marius auf Titanic anspricht .. auch klasse … Alles toll.
😀 «
Aktuell schreibt du ja am zweiten Band von Requia: Welchen Charakter würdest du am liebsten gegen die Wand werfen, weil er dich beim Schreiben nervt oder genervt hat?
»Korand -.-
Der Junge … der wird sterben. Echt 😛
Nein. Scherz … oder kein Scherz aber … Korand hat es mir echt schwergemacht, weil er einfach so … arg ist und ich ihn gerne so … und dann die Prinzessin an seiner Seite macht einem das Leben echt mühsam. Sie könnte doch einfach den Mund aufmachen, aber neeeeein… ganz die Prinzessin…«
Und in welchem Charakter findest du dich ein Stück weit wieder?
» In jedem.
Marius hat mein Helfersyndrom, Yana meine Neugierde, Madras meine rebellische Seite (kommt erst noch) und Ry’jin meine zwei Gesichter. Alle sind sie Teile von mir … ❤«
Was darf auf keinem Fall fehlen, wenn du am Schreiben bist?
»Musik 😀 Ohne Musik bin ich wie ein Fisch am Trockenen … da geht nichts wirklich sinnvolles rüber.«
Wie entscheidest du welcher Charakter welchen Namen bekommt?
»Nun musste ich eben herzhaft lachen. Das geht ganz schnell. Da tippe ich ein paar Varianten hin und blubb, dann ist es eben einer davon. Oder ich frage meine Tochter: Yuna, wie soll die heißen? Dann kommt ein Name, ich wandel ihn etwas ab und tadaaa 😀 «
Wenn gar nichts mehr geht, wie motivierst du dich, weiterzuschreiben?
»Na gar nicht :D. Wenn nichts mehr geht, muss man das akzeptieren. Steht ja keiner mit einer Pfanne hinter mir und droht mich zu erschlagen, wenn ich gewisse Dinge tue oder lasse … gell meine Liebe.«
 
Als ob ich wüsste, was Du gerade gemeint hast!? *verlegen am Kopf kratz* 😀
Dein perfekter freier Tag sieht wie aus?
»Keine Ahnung. Weißt du, wie lange ich keinen freien Tag mehr gehabt habe? So richtig, richtig frei?
„Das bisschen Haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann. Das bisschen Haushalt, kann so schwer nicht sein, sagt mein Mann!“ *sing*
Tja … das bisschen Haushalt frisst meine Freizeit 😀 «
Wenn Geld keine Rolle spielen würde, was würdest du gern tun?
»Nicht lachen … ich würde unheimlich gerne einmal in meinem Leben die Erde aus dem Weltall sehen. Das kann ich mich aktuell nicht leisten, aber ich will es erleben … nur einmal begreifen, wie winzig … winzig … winzig … wir eigentlich sind.«
Deine Defintion von einem guten Buch?
»Es ist zu Ende, obwohl ich es eben erst lesen begann. 🙂 «

 
Ich hoffe, euch hat es gefallen und habt sie als Autorin auch noch einmal Stück weit fester ins Herz geschlossen. ❤
 

Meine liebe Olivia, ich danke dir für dieses tolle Interview.
Es hat wirklich sehr viel Spaß mit gemacht und ich freue mich auf unsere
weitere gemeinsame Zusammenarbeit und vor allen Dingen auf unser bevorstehendes Treffen!

 
Ihr möchtet mehr zu ihren Werken erfahren? Das ist doch gar kein Problem. 🙂
Hier gelangt ihr zu meiner Rezension von Requia – Heimkehr (Band 1).
Und wenn ihr diesem Link folgt, dann kommt ihr zu Shadows, Olivias Debütbaby Number One.

1 Gedanke zu „Einmal unter die Lupe genommen

  1. Hallo,
    vielen lieben Dank für Deinen Kommentar zu „Requia“! Ich freue mich auch schon sehr auf Band 2, zum Glück dauert es ja nicht mehr ganz so lange 😀
    „Shadows“ werde ich auf alle Fälle noch lesen, das hat mich von Anfang an neugierig gemacht 🙂

    Ganz tolles Interview, übrigens, das macht Olivia nochmal sympathischer (soweit das überhaupt geht 😀 ) <3

    Viele liebe Grüße,
    Nina

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