~Highlight~ Leipziger Buchmesse 2017

Mittlerweile schreiben wir schon Dienstag, den 28. März 2017.
Kaum zu glauben, dass für mich die Leipziger Buchmesse schon wieder – heute einberechnet – vier Tage zurückliegt. Die Zeit verfliegt einfach so wahnsinnig schnell. Deswegen kann ich nicht länger warten und muss endlich über meine Gedanken, Gefühle und Erlebnisse während dieser wunderschönen Zeit berichten und mit euch teilen!

Leipziger Buchmesse 2017 und alles was dazu gehört

Endlich war es soweit. Endlich war es Freitag! Und endlich kam Kira von Bibliophilie Hermine mit dem Zug bei mir in Magdeburg an und ich konnte sie in die Arme schließen und einsammeln und sie zur #LBM schleppen. Zumindest vorerst bis zu meinem Eingang. Sie „durfte“ noch eine kleine Weltreise machen, da sie mit ihrem Presseausweis einen anderen Eingang benötigte. War ja nicht so, dass es nur diesen einen gab. Aber bei den Massen, die dort noch zu erwarten waren, vielleicht auch ganz gut so.

Nach der Weltreise und dem langen Anstehen an den Kassen/Eingängen konnten wir endlich zusammen die Heiligen Hallen der Bücherwelt und auch der Manga-Comic-Con inspizieren und die Atmosphäre in uns einsaugen. Am Freitag war es wirklich noch recht gemütlich zum Hindurchschlendern und Genießen, sodass wir diesen Tag auch komplett ausnutzten, um uns einen ersten Überblick zu verschaffen. (Jaaaha, denn anders als zur #FBM war ich zur #LBM nämlich zwei Tage vor Ort!)

Ich muss wirklich gestehen, am ersten Tag war ich schlicht weg überfordert und teilweise auch sprachlos über all diese Eindrücke, die fortan auf mich einprasselten. So viele neue Menschen „getarnt“ als Blogger, Autoren und anderen Lese-Infizierten. Wenn ich mich so erinnere, bekomme ich teilweise noch Gänsehaut. So ein Messebesuch ist wirklich ein wundervolles Ereignis. Einige Treffen wären aber auch ohne Dich, liebste Kira, niemals zustande gekommen, wofür ich mich bei dir noch herzlichst bedanken möchte. Ohne dich wäre ich vermutlich nicht in die Lage gekommen, beim Amrûn-Verlag so viele liebenswerte Autorinnen, wie zum Beispiel Katharina Wolf, Julia Dibberin und Kira Minttu kennenzulernen. Gestöbert hätte ich schon, aber mit ihnen so ins Gespräch gekommen, wäre ich sicherlich nicht.

Eigentlich hätten wir da mal ein Gruppenfoto machen können, aber ich war zu schüchtern und am nächsten Tag war es lediglich überlaufen und zu hektisch. Nächstes Mal! So viel steht fest! 🙂 Allerdings habe ich ihre Leseproben, dann muss eben ein Foto hiervon herhalten. 😀

Und wer hätte es gedacht, um die Ecke des Amrûn-Verlages war direkt der Drachenmond-Verlag. Ich hatte ja befürchtet, dass mir Marie Graßhoff durch die Lappen geht, oder dass ich sie nicht erkennen würde. Allerdings war diese Sorge für die Katz‘! Sie konnte man nicht verfehlen. Hier der Beweis:



 

Wer an ihr vorbei gelaufen ist, ist eigentlich selber schuld. 😀 Diese grünen Haare waren einmalig und sowas von auffällig. Und sie ist so herzlich. Ein weiter grandioser Drache aus diesem Verlag, den ich in mein Herz geschlossen habe. Für sie habe ich auch 1.736 Seiten am zweiten Tag mitgeschleppt, denn so viele Seiten haben zusammengerechnet ihre Werke, zum Signieren.

 

 

 
 

Marie war jedoch nicht die Einzige, die uns am Drachenmond-Verlag begegnet ist, auch Sarah Nisse, Asuka Lionera, Alexander Kopainski (der Meister-Cover-Designer), Vinya Moore und einige andere Autoren von more than words waren hier anzutreffen. Ein Festschmaus für die Augen. Doch nicht nur zahlreiche Autoren hatten sich hier getümmelt, sondern auch der Blogger-Sitz-Streik – ich nenn‘ das Treffen jetzt einfach mal so 😀 – wurde hier zeremoniert. Nicci von Trallafittibooks, Melie von Bonnie’s Buchemotionen, Ani von Tiefseezeilen und Elena von Tintenkick durfte ich hier kennenlernen. Allesamt ganz liebevolle Bloggerinnen. 🙂

 

 

Und wer darf am Drachenstand auch nicht fehlen? Janine von Büchersüchtiges Herz³. Wenn sie nicht gerade ihren Pflichten als Bloggerin bzw. jetzt auch als Hörbuchsprecherin nachgeht, trifft man sie meistens hier an. Sie ist auch eine ganz liebe Maus und einfach zum Knuddeln. Erfreulicherweise hatte sie sogar Meli von Melis Art an ihrer Seite und zusammen sind sie als „Anna und Elsa“ unterwegs gewesen.

 

 

 

Ich habe gerade ganz schön zu tun, mich an noch mehr Ereignisse vom Freitag zu erinnern. Und wenn sie mir dann eingefallen sind, weiß ich nicht immer, wie ich sie in Worte verpacken soll. Eigentlich kann man sich nur wiederholen. Eine Buchmesse ist und bleibt fabelhaft.

Den Samstag hatten wir eigentlich fast nur noch zum Durchbummeln genutzt, mehr oder weniger. 😀 Zumindest sofern man es „bummeln“ bei diesen Menschenmengen nennen konnte. Teilweise stand Drängeln und auf die Füße treten an der Tagesordnung. Ich will nicht wissen, wie viele Menschen es am Samstag waren. In der Glashalle hatte es sich allerdings ganz gut verlaufen, wie man hier sehen kann:
 


 

Nichtsdestotrotz ließen wir uns unsere gute Laune nicht nehmen und waren munter-bunter hin- und hergestiefelt. Als Kira ihr Verlagsgespräch bei Amrûn hatte, war mir Sara von Tastenklecks so halb in die Arme gelaufen. Bedeutet so viel wie, ich habe sie erkannt und sie hat mich im ersten Moment verdutzt angeguckt. 😀 Nach kurzer Verwirrungsphase hatten wir uns ziemlich gut verstanden und freuen uns jetzt schon auf unser nächstes Treffen.

Auch Stella von Bity’s Bücherwelt waren wir noch begegnet und ein Selfie musste her:


 

*denk* … *grübel* Worüber könnte ich noch berichten?
Wie gesagt, alles in Worte fassen, kann man einfach nicht. Dafür waren es einfach zu viele Eindrücke und Momente, die fabelhaft und unvergesslich waren. Ich glaube, ich nehme noch den Festa-Verlag mit rein, denn dies war auch ein ziemlich schöner Moment. 🙂
Eigentlich waren Kira und ich schon auf dem Weg nach draußen, als ein Verlag noch mein Interesse und meine Neugier entfachte.
Festa – Wenn Lesen zur Mutprobe wird.
Ziemlich ausdrucksstark. Findet ihr nicht? Und so ist es auch. Es ist wirklich nichts für schwache Nerven!!! Wie ich während eines Gespräches mit einer Verlegerin herausgefunden habe, ist der Verlag lediglich für das Übersetzen bissigerer Bücher unter anderem aus den Vereinigten Staaten zuständig. Auf ihrer Verlagsseite spiegelt sich diese Aussage wider:

Niemand veröffentlicht härtere Thriller als Festa. Neben bekannten Autoren verlegen wir Werke von Schriftstellern, die (in Deutschland) noch entdeckt werden müssen. Werke, die wenig Chancen haben, in großen Verlagen veröffentlicht zu werden, weil sie zu gewagt sind, zu neuartig, zu extrem. Der »Held« muss echt sein – er kann auch finster sein und verlieren -, doch der Leser muss ihn lieben.

Wir kämpfen gegen den langweiligen Einheitsbrei des Mainstream. Literatur muss spannend sein!
-Festa Crime-

Ich habe mich sogar in ein Cover eines ihrer Bücher verliebt. Und wer mich kennt, weiß, dass ich dann nicht ohne gehen kann. Welches genau, werdet ihr in Kürze erfahren 😉 Trotzdem gilt dir, liebe Inge, schon mal im Voraus mein Dank, dass ich dieses kleine Schätzchen für euch rezensieren darf! 🙂
 

 
Abschlussworte, sonst komm ich nie zum Ende: 😀
Die #LBM war einfach grandios und hätte besser nicht sein können. Ich bin noch immer unglaublich glücklich und geflasht von all den Eindrücken und freue mich schon auf das kommende Jahr, wenn ich wieder in Leipzig einigen Autoren über den Weg laufen darf. <3

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