Olivia Mae – Shadows

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Meine Bewertung: ♕ ♕ ♕ ♕ ♕ ♕ ♕ ♕ (Kronen, über Kronen!!)

Klappentext:

Wenn man alles verliert, bleibt nur die Rache…
Wie weit bist du bereit zu gehen, wenn eine einzige Aussage dein gesamtes Weltbild zum Bersten bringt? Wenn du dein ganzes Sein, all deine Kräfte dafür aufbrauchst, jemanden darzustellen, der dein wahres Ich verdecken soll? Jakob flüchtete mit Hilfe einer Überdosis vor den Scherben seines Ichs und lässt mit seinem Tun die einzige Schülerin im Stich, die je auf seiner Seite gestanden hatte. Natasha. Und nicht nur das. Aus dem Grab heraus entsendet er eine letzte Bitte an diese: Sie soll sein Tagebuch an die 8B vorlesen. Der Klasse, die Jakob in den Selbstmord trieb. Eine akribisch geplante Falle schlägt zu, als sie das Buch öffnet.

Shadows ist ein sozialkritischer Roman mit Thrillerelementen ab 16 Jahren. Er zeigt das Leben aus der Sicht von vier Jugendlichen, welche bereits Jahre miteinander in die selbe Klasse gehen und dennoch in den klassischen Rollenbildern (vom Klassenschwarm zum Außenseiter) denken und agieren. Erst der scheinbare Selbstmord des Mitschülers und Sitznachbarn von Natasha, Jakob, ändert diese Ignoranz. Jakobs Tagebuch bricht Welten auf und offenbart, wie ähnlich sich die Mitglieder der Klasse in Wirklichkeit sind. Mehr noch: Mit dem Umsetzen seiner Bitte reißt er sogar vom Grab heraus die Masken der Schülerinnen und Schüler ab. Demaskiert müssen sie sich unangenehmen Wahrheiten stellen und Verantwortung für längst vergangene Taten übernehmen.
Was niemand ahnen kann ist die Tatsache, dass selbst Jakob in seinem Ende nur ein weiteres Opfer war.

Meine Meinung:

H… H…. heilige Sch****!
Das Buch ist einfach nur der Wahnsinn und ein ziemlicher Brocken, der erstmal geschluckt werden muss. Ohne Witz. Leichte Kost sieht anders aus. Aber jedes einzelne Wort, jede Seite, jedes Kapitel bedarf es gelesen zu werden. Nein, zu MÜSSEN!

Eigentlich reichen hier die Worte des Klappentextes und der Seite zu Olivia Maes Homepage. Nein, mal ganz im Ernst. Mir fehlen wirklich die Worte. Ich … . Seht ihr es? Ich habe nichts mehr zu schreiben. Ich kann dazu nichts mehr schreiben. Es ist ein grandioses Buch. Ein Buch, was ich liebe. Ich habe damit geschmunzelt und gelacht. Genau so sehr war ich aber entsetzt, traurig und verwirrt. Ich habe teilweise sogar die Ängste der Protagonisten teilen/spüren können. Und an manchen Stellen sind mir wirklich die Tränen – nein! Keine Tränen! Niagara Fälle! – gekommen. Es ist unglaublich. Und in manchen Momenten wollte ich meinen E-Book-Reader einfach nur in die Ecke feuern und der guten Autorin ordentlich die Meinung geigen.

Dieses Buch kann sich ernsthaft die „Seiten“ mit „For Good – Über die Liebe und das Leben“ schütteln. Dieses Buch „Shadows“ hat sich in mein Herz gekämpft, wie es nur For Good bisher geschafft hat. Es ist absolut gerechtfertigt, wenn ich also dieses Buch in meine Herzens-Lieblingsbuch-Rangliste aufnehme. Wenn es teilweise nicht so herzzerreißend geschrieben wäre, würde ich auch dafür plädieren, es Pflichtlektüre in den Oberstufen werden zu lassen. Österreichisches Deutsch hin oder her. Aber dieses Buch rüttelt einen – wenn auch manchmal über Umwege – wach.

Ich liebe es! Wirklich! – Und ich bin der Autorin noch immer so absolut dankbar und unglaublich glücklich, dass ich ihr Buchbaby gewinnen durfte.

Fakt ist, es war nicht das letzte Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Und ich muss die Frau kennenlernen! *-*

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