Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind

Taataaadaaaa! Das Jahr hat gerade mal 17 Tage. Und ich habe schon meine erstes Buch fertig. Das schreit ja schon fast nach einem Weltrekord. 😀 Also folgt nun bekanntlich eine lieb gemeinte Rezension. 🙂 *in die Hände klatsch und Ärmel hochkrempel*

Meine Bewertung: ♕ ♕ ♕ (3 von 5 Kronen)
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Klappentext:

„Schreiben Sie mir, Emmi. Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist küssen mit dem Kopf“
Emmi möchte ihr Abo bei „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre E-Mails bei Leo Leike. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der Frage stellen müssen: Werden die gesendeten und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und wenn ja – was denn?

Meine Meinung:

Wisst ihr was? – die folgt einfach morgen. Ich habe es eben schon mit mehreren Versuchen ausprobiert, aber alles was ich tippe, klingt gerade einfach nicht nach mir. Die Müdigkeit siegt. Ich geh für heute schlafen 😛 – Morgen! Versprochen 😉

Ergänzung: So! Jetzt bin ich wieder voll da und tip top wach! – Okay, mehr oder weniger 😀 Aber, ich denke, heute fließen die Wörter besser als gestern 😀

„Gut gegen Nordwind“ ist ein kleines, zauberhaftes Buch. Ich bin ehrlich. Als ich dieses kleine Büchlein in den Händen hielt, war ich gemischter Gefühle. Einerseits ist es das Herzensbuch von „meinem“ Bambi und es bedeutet ihr einiges. Daher muss es toll und wunderbar sein. Andererseits, als ich den Klappentext las, dachte ich mir: Schaff ich dieses Buch? Klingt jetzt nicht sonderlich nach meinem Genre. Mit „Normalos“ tue ich mich manchmal etwas schwer. Nicht weil es schlecht ist, aber ich kann mit sowas eher selten etwas anfangen. Meistens benötige ich einen Nervenkitzel. Irgendetwas spannendes. Nervenaufreibendes. Nägel zerkauend. Wenn mich da nicht der Wow-Faktor packt, dann ist es leider vorbei. Dieses Büchlein hat mich allerdings von Anfang an schmunzeln lassen. Es hat mich in seinen Bann gezogen. Auch wenn es das komplette Gegenteil von dem ist, was ich sonst gerne lese. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sich mein Geschmack mal wieder geändert hat. Soll ja angeblich alle 7 Jahren passieren. 😀 … Ich schweife ab. Vollste Konzentration!

Dieses Büchlein, wie eben ausgeführt, hat mich wirklich von Beginn an zum Schmunzeln gebracht. Hier konnte man nicht anders, als einfach weiterlesen. Es ist kein normales Buch. Der Schreibstil wurde hier in E-Mails verpackt. Ewiges Hin- und Herschreiben zwischen zwei Personen durch einen dummen Zufall. Und aus einem dummen Zufall wurde eine Tradition. Erst zaghaft und selten. Danach immer öfter und intensiver und privater. Wirklich. Es ist ganz, ganz, ganz fabelhaft. Es liest sich absolut fließend und daher war es auch ratz-fatz ausgelesen. Hin und wieder hat es mich auch an meine Chat-Zeit erinnert und an die Zeit, als ich meinen jetzigen Freund kennengelernt hab. Da fing es so ähnlich an. Dummer Zufall und dann ein „Nicht-mehr-ohne-können“. Wie bei Emmi und Leo.

Happyend oder nicht? Hier gibt es ausnahmsweise kein Happyend. Als ich das Herzensbuch ihrer Besitzerin wiedergegeben habe, hat sich mich vollkommen erwartungsvoll mit ihren kleinen-großen Rehaugen angesehen und gemeint: „Und? Das Ende ist der Hammer, oder? Soll ich dir dann morgen den zweiten Teil mitbringen?“ Dankend habe ich vorerst abgelehnt. Nicht weil es mich nicht weiter interessiert, sondern weil auf mich vorerst noch andere Schätze erwarten. Sonst komme ich nicht mehr hinterher. Aber ja, das Ende ist nicht schlecht. Wobei ich ehrlich gestehen muss, es ist genau DAS Ende, wie ich es mir gewünscht hätte und habe. Alles genau so, wie es sein muss. Perfekter Abschluss! Ich bin wirklich begeistert!

Somit hat sich auch dieser Autor auf meine Autorenliste geschmuggelt, denn es war definitiv nicht sein letztes Buch, welches ich in den Händen gehalten habe. 🙂

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