Timo Leibig: Mädchendurst

Da ist mir doch eben glatt aufgefallen, dass mir noch die Rezension zu Mädchendurst durch die Lappen gegangen ist! Das kommt davon, wenn man mit einem anderen Blog nochmal neu durchstarten möchte. 😀 – So langsam verstehe ich es, was mein Freund immer meint: Haste gesichert? Hast du gespeichert!? ^^‘

Hier also nachträglich noch meine Rezension zu Mädchendurst: *copy und paste* 😀

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Meine Bewertung: ♕ ♕ ♕ ♕ ♕ (volle 5 Kronen)

Klappentext:

Kurz vor den Sommerferien verschwindet eine Schulklasse bei einem Ausflug: acht Mädchen samt ihrer Klassenlehrerin.
Der Fall landet beim Ermittlerduo Leonore Goldmann und Walter Brandner. Walter meint, einen Zusammenhang mit einem früheren Fall zu erkennen: Vor vielen Jahren verschwanden nacheinander sechs Mädchen in einem ähnlichen Alter, immer während der Sommerferien. Sie alle tauchten nie wieder auf.
Haben die beiden es mit demselben Täter zu tun? Was hat er vor? Und warum erhalten die Eltern keine Lösegeldforderung?
Leonore und Walter bleiben nur Vermutungen, Ängste und eine grausige Gewissheit: Bei Kindesentführungen sterben die meisten Kinder innerhalb der ersten vierundzwanzig Stunden …

Meine Meinung:

Zum Cover:
Dunkel. Düster. Berge im Hintergrund zusammen mit einem Wald und einer Hütte am See.
Ich bin ehrlich, ich bin ein absoluter Cover-Fanatiker. Und dieses Cover hätte es nie in meine engere Auswahl geschafft. Ich versuche es mir immer und immer wieder schön zu reden. Es lieben zu lernen. Aber irgendwie wird nichts draus. – Dazu müsst ihr wissen: Bücher werden von mir eigentlich nur gekauft, wenn es „Liebe auf den ersten Blick“ ist. Das Cover muss mich umhauen. Mich anschreien. „Kauf mich!“ Leider fehlt dieser Effekt hier. Hierfür gibt’s persönlich einen Punkt Abzug.
Betrachtet man jedoch das Cover vom rein objektiven Sinne her, dann muss ich sagen, dass es dem guten Timo Leibig gelungen ist. Das Cover spiegelt den Ort des Verbrechens wieder. Nicht viele Cover werden so einbezogen und angepasst, dass es schon einen Teil der Story widerspiegelt. Somit wiederum volle Punktzahl.

Allgemein:
Zwei Kommissare auf der verzweifelten Suche nach dem Monster, welches eine Schulklasse samt Lehrerin entführte.
Der innere Monolog zwischen Monster und Opfer.
Das Ticken der Zeit.
„Stille heißt Tod.“
„Laufen heißt Leben.“
Ohne groß auf den Inhalt eingehen zu wollen, weil ich niemanden die Freude und die Spannung nehmen will, die bei mir bis zur letzten Seite immer vorhanden war, sage ich nur: Die W-Fragen bleiben nicht offen. Nach und nach fügt sich ein Puzzleteil mehr hinzu. Je mehr man liest, desto besser wird das Bild. Aus schwarz-weißem Text wird ein blutuntermaltes Bild im Kopf oder vor dem Auge, sucht es euch aus.
– Bloß gut, dass ich mir das Fingernägel-Kauen abgewöhnt habe, sonst hätte ich jetzt vermutlich keine mehr.
Ich habe selten einen so guten Thriller gelesen. Ich habe schon einige Thriller durch. Aber bisher haben sich nur zwei Autoren in mein Herz geschrieben aufgrund ihres einzigartigen Schreibens. Sebastian Fitzek und nun auch Timo Leibig.
Nur diese Autoren schaffen es den Prolog so magisch zu verpacken, dass man danach nicht mehr aufhören kann und will. Ich bin stolz darauf, dass ich dieses Abenteuer zusammen mit den Kommissaren Walter und Leonare eingegangen bin. Man kann dieses Buch nur weiterempfehlen. – Was ich übrigens heute erst auf Arbeit getan habe 😀 –
Tja, tut mir leid Sebastian. Du, als unangetasteter Lieblingsautor, hast leider Konkurrenz bekommen.
Ich freue mich auf jeden weiteren Teil von der Leibig-Reihe.
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