#Rezension – Ava Reed: Spiegelsplitter

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Meine Bewertung: ♕ ♕ ♕ ♕ (♕) (5/5 Kronen)
Die letzte Krone in Klammern, weil … wegen … Kohana! :s

Diese Autorin hat es schon wieder geschafft. Ich weiß schon wieder nicht mehr, was ich denken soll. Wie schafft diese Person es, dass man sie lieben und gleichzeitig hassen muss? Unglaublich. Und sie hat mich zum Weinen gebracht. Passiert auch nicht oft, dass ich wegen eines Buches weinen muss. Ich kann mich nur wiederholen: Ava? Du schaffst mich. Du schaffst mich wirklich.

Inhaltsangabe:

Als Caitlins Vater stirbt, zieht sie mit ihrem Kindermädchen von New York nach Irland. Ein neues Land, ein neues Leben. Doch eines wird sich nie ändern, sie sieht ihr eigenes Spiegelbild nicht. So sehr sie es sich auch wünscht und von Spiegeln angezogen wird, sie weiß nie, wie sie wirklich aussieht. Sie hilft während den Schulferien in einer Buchhandlung bei Aidan aus, ein guter Freund ihres Kindermädchen. Dort trifft sie auf Finn, der in ihr eine solche Sehnsucht ausruft, der sie nicht entkommen kann, so sehr sie sich auch dagegen wehrt. Immer wieder begegnen sie sich und keiner weiß wirklich, was sie miteinander verbindet. Nun ja, gegen das Schicksal hat man nun mal auch keine Chance. Zu ihrem 18. Geburtstag löst sich der Bann, der Caitlin bisher beschützt hat und ihr Erbe tritt zum Vorschein und somit auch die Gefahren und die Abenteuer. – Ihr Erbe? Vielleicht passt Gabe besser. Oder Natur? Ja, Natur trifft es am besten. Denn sie ist die Tochter der Mutter Natur.
– Wie das geht und vor allen Dingen wie es weitergeht und wie das alles zusammenhängt? Vergisst es, ich habe schon genug ausgeplaudert. Lest es selbst! Ich liebe es.

Meine Meinung:

Zwei Welten. Verbunden durch magische Spiegel, die nur durch bestimmte Personen geöffnet werden können. Eine reale Welt, unsere Welt, so wie wir sie kennen und Scátán, die Welt der Fantasien. Engel, sprechende Tiere, Trolle, Gnome, Magier. Alles, was jemals jemanden in der Fantasie herumspukte, ist hier in Scátán gefangen. – Wenn dies die Fantasie-Leseratten nicht anlockt, dann weiß ich auch nicht weiter.

Über das Buch selber, was soll ich groß sagen. Es ist fantastisch. Es wird abwechselnd aus der Sicht der Hauptprotagonisten geschrieben, sodass man sich nur zu gut in die Lage hineinversetzen kann. Manchmal hat man das Gefühl, dass die Geschichte doppelt erzählt wird. Für den einen kann es als störend empfunden werden, da Ava Reed die Gabe hat, immer dann die Erzählperspektive zu ändern, wenn man schon halb an den Fingernägeln kaut und man einfach nur noch wissen will, wie es weitergeht. Ja, auch ich habe sie das ein oder andere Mal innerlich verflucht, aber das machen zumindest gute Bücher aus. Nichtsdestotrotz habe ich es auch genossen, die Sichtweise von Finn zu erleben und mit ihm zu fiebern. – Ich glaube, ich habe in Finn meinen neuen Patch oder Jace gefunden. Er ist toll… Es gibt nicht viele männliche Protagonisten, die sich in mein Herz geschlichen haben. Allerdings hat Finn den Weg auch gefunden. 😀

Nur eines ist mir nicht geglückt. Ich hatte kein eigenständiges Bild von Caitlin. Sie wird zwar auf einem bezaubernden Cover dargestellt, aber nein. Dieses Bild begleitete mich nicht in meinen Gedanken während ich las, sondern die Autorin selbst. Irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass sie sich ein Stück selber als Protagonistin eingebaut hat. Und da hatte ich sie nun, meine Ava als Caitlin. Was absolut nicht dramatisch war. Ich fand es sogar manchmal recht amüsant. – Wieso ausgerechnet sie? Tja, ich bin eine heimliche Verehrerin von Ava. Ich „stalke“ sie hin und wieder auf ihren Facebookseiten, um up to date zu bleiben. Sie bleibt sich und ihrem Leben treu. Das ist schön zu sehen. (…)

Wo ich dich gerade am Wickel habe, meine liebe Ava, wieso verflucht tust du sowas Kohana an? Ich habe gestern Abend bitterlich im Bett geweint. Wenn du es dem Waschbären in Mondprinzessin gleichtust, dann … dann … dann mag ich ein kleines bisschen weniger. 🙁 – Aber ja, ich weiß, es nahm noch alles ein gutes Ende und das rechne ich dir auch hoch an. Damit konntest du dich noch ein letztes Mal retten. Ein letztes Mal, hast du gehört? Erst mich bei Charlie und Ben wie eine Heulsuse darstellen lassen, und jetzt hier. Unglaublich. *seufz* Andererseits… *Tonspur erneut abspiel* Das machen Gute Bücher aus. Emotionen. & dafür drück‘ ich dich erneut.

kohana

Tja, nur habe ich jetzt ein Problem. Mir fehlt der zweite Teil…

Verdammte Axt.

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